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Loslassen
137kerze

     "Loslassen, was nicht glücklich macht" von Kurt Tepperwein.

    Ich bin ganz ruhig, mein Körper ist bewegungslos.
    Ich lasse mich sinken – ich sinke in mich hinein.
    Ich lasse die Außenwelt los und sinke in das Licht in mir selbst
    Ich sinke in meine lichte Innenwelt
    Dort erkenne ich eine Wiese – ich gehe zu dieser Wiese,
    betrete sie und nehme alles um mich herum wahr.
    Ich nehme diese Wiese mit alle meinen Sinnen auf.
    Ich spüre das Gras unter meinen Füßen, die warme Sonne auf meiner Haut.
    Ich höre die Vögel zwitschern und die Blätter im Wind rauschen.
    Ich atme die frische und reine Luft ein.
    Ich fühle mich wohl.
    Hier finde ich Frieden, Ruhe und Harmonie – ich kann loslassen,
    kann alles loslassen.
    Ich höre eine Quelle sprudeln und mache mich auf den Weg,
    sie zu suchen.
    Unter einem großen Baum sehe ich,
    wie das Wasser aus der Erde kommt.
    Das Wasser ist ganz rein und klar.
    Ich trinke aus meiner Hand das kühle Wasser und spüre,
    wie es mich reinigt und klärt.
    Ich fühle mich so frei und wohl.
    Ich entkleide mich und steige ganz in die Quelle.
    Ich nehme ein Bad, tauche ganz in das Wasser ein.
    Ich genieße das wohltuende Bad uns spüre,
    wie das Wasser mein ganzes Sein reinigt.
    Es ist leicht, hier alles loszulassen, was nicht zu mir gehört.
    Ich spüre, wie das Wasser mein ganzen Sein
     reinigt und klärt und alles aufnimmt,
    was ich loslasse.
    Ich mache mir die befreiende Wirkung des Bades noch einmal bewusst,
    dann steige ich gereinigt und geklärt aus dem Wasser.
    Ich kleide mich in ein neues Gewand
    der inneren Ruhe und Harmonie.
    Ich fühle mich unendlich wohl.
    In der Nähe sehe ich einen Berg –
    ich mache mich auf den Weg zu diesem Berg.
    Am Fuße angekommen,
    sehe ich einen Weg, der zum Gipfel führt.
    Ich gehe aufwärts – mit ruhigen und gleichmäßigen Schritten.
    Und mit jedem Schritt erhebt sich mein Bewusstsein.
    Nach einiger Zeit habe ich den Gipfel erreicht –
    der Gipfel ist ganz in Licht getaucht.
    Ich breite meine Arme aus und wende mich ganz dem Licht zu.
    Ich spüre, wie dieses strahlende Licht
    meinen ganzen Körper reinigt und klärt.
    Mein ganzes Sein ist Licht.
    Durch das äußere Licht wird mein
    eigenes inneres Licht zum Leuchten gebracht –
    es ist hell und strahlend, ein warmes Licht.
    Mein wahres Selbst leuchtet über meinen Körper hinaus.
    Mein eigenes Licht strahlt über meinen Körper
    hinaus und wird eins mit dem kosmischen Licht.
    Beide Lichter verschmelzen zu einem Licht.
    Ich bin ganz bewusst, bin eins mit dem Licht.
    In dieser Einheit mit dem Licht öffnet sich mein Bewusstsein ganz weit.
    Mein Bewusstsein öffnet sich weit
    und wird eins mit dem kosmischen Bewusstsein.
    In der Einheit mit dem Licht, in der Einheit
    mit dem kosmischen Bewusstsein übergebe ich Gott alles,
    was ich loslassen möchte.
    In dieser Einheit trete ich vor Gott und übergebe ihm,
    was nicht mehr zu mir gehört.
    Ich sehe, wie alles, was ich loslasse,
    im Feuer der Liebe aufgelöst wird.
    Eines nach dem anderen übergebe ich und sehe zu,
    wie es im Feuer der Liebe verbrennt.
    Voller Dankbarkeit übergebe ich Gott alles, was ich loslassen möchte,
    was nicht mehr zu mir gehört.
    Während ich zusehe, wie alles im Feuer der Liebe aufgelöst wird,
    spüre ich, wie ich frei werde.
    Ich bin endlich frei – frei von allem, was nicht mehr zu mir gehört.
    Ich habe es Gott übergeben und habe losgelassen.
    Endlich bin ich frei.
    Ich nehme dankbar seine Liebe an und bin frei.
    Wenn ich eine Frage habe,
    kann ich sie in der Einheit mit dem Licht
    und dem kosmischen Bewusstsein an Gott richten.
    Während ich frage, spüre ich bereits in mir die Antwort,
    die Gott mir durch meine innere Gewissheit gibt.
    Vielleicht erkenne ich in dieser Gewissheit noch etwas,
    das ich loslassen möchte.
    Ich nutze diese Chance und übergebe auch diesen Ballast an Gott.
    Und ich danke Gott für seine Liebe,
    die mich frei macht.
    Von nun an lebe ich in dieser Liebe und Geborgenheit.
    Ich spüre, wie die Liebe Gottes mein inneres Sein verändert –
    mich neu werden lässt.
    Ich lasse zu, dass seine Liebe in mir wirkt.
    Ich gebe mich ihm ganz hin.
    Ich lasse dieses wunderbare Gefühl der Harmonie,
    des Friedens und der Liebe in mir wirken.
    Dann löse ich mich behutsam aus diesem Erlebnis
    und kehre zurück in das Hier und Jetzt.
    Ich bin frei, leicht und voller Frieden.
    Ich bin im Hier und Jetzt.

    Quelle: Kurt Tepperwein, Loslassen, was nicht glücklich macht

  10 Marion Burke 2004-2017

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